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Orchideen und Oktopusse bewundern

Schön, dass du hier bist! Nach einer etwas längeren Pause wirst du nun mit einem neuen Abenteuerbeitrag beschenkt.

 

Ja, leider sind auch wir von den Viren nicht verschont geblieben. Nachdem der Januar so gut verlief und wirklich niemand von uns krank wurde, hat uns der Februar einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da blieb dann auch nicht mehr viel Zeit für Abenteuerreisen.

 

But family comes first!

 

Und nach diesem Motto wurden erst einmal alle gesund gepflegt, bevor wir uns wieder in neue Abenteuer hineingestürzt haben.

 

An einem wirklich kalten, eisigen Wintertag wollten wir uns nicht schon wieder wie kleine Marshmallow Männchen anziehen. Wir haben uns auf den Weg nach Hannover ins Sealife gemacht, um ein wenig Wärme zu tanken. Was wir dort alles erlebt und entdeckt haben, erfährst du nun in meinem neuesten Blogbeitrag.

Februar, der Monat der Orchideen

Moment mal! Du wolltest doch ins Sealife!

 

Ganz genau! Aber als wir frierend vor dem Sealife auf die andere Hälfte der Verwandtschaftssippe gewartet haben, konnten wir nicht an der Info vorbeischauen, dass im Berggarten derzeit im Tropenschauhaus eine Orchideenausstellung in tropischer Wärme und thailändischem Flair auf uns wartete.

 

Genau das, was wir gerade brauchten! Also schnell zwei Karten gekauft für insgesamt 5 Euro und rein in den Tropenurlaub! Der Eintritt für kleine Kinder war frei.

 

Dazu muss ich kurz noch schreiben, dass sich das Sealife Hannover direkt im Berggarten befindet, welches ein botanischer Garten im Stadtteil Herrenhausen ist und zu den berühmten Herrenhäuser Gärten zählt. Direkt gegenüber vom Berggarten auf der anderen Straßenseite findest du das Schloss Herrenhausen, welches ein Museum und sogar eine Grotte beinhaltet. Das Highlight hinter dem Schloss ist definitiv der Barockgarten. Aber dazu mehr in unseren Sommerabenteuern, wenn die Gärten voller zahlreicher wunderschön duftender Blumen sind. 

 

Wer sich jetzt bereits einen Spaziergang durch die historischen Gärten Hannovers gönnen möchte, der kann sich unter folgendem Link dazu Infos holen.

 

 

Wir sind also rein ins Tropenschauhaus und es kam uns eine Welle feucht warmer Luft entgegen. Wir ließen unsere dicken Winterjacken im Garderobenbereich und traten ein in die Welt der Orchideen. Es war wirklich wie eine kleine Urlaubsinsel, die wir alle dringend nötig hatten nach Wochen voller Regen gefolgt von eisigen Temperaturen ohne die frohlockende Begleiterscheinung eines herrlichen Winterschneefalls, der zum Schneemann bauen anregte. Demnach war es eine wundersame Entschädigung nun hier in diesem Gewächshaus zu sein, sich mit Wärme und duftenden Blumen zu belohnen und den Kindern dabei zuzuschauen, wie sie von einem Blütenschauspiel zum nächsten hopsten.

 

Schau dir unsere Bilderreihe an und nimm teil an unseren tropischen Eindrücken an einem eisigen Wintertag!

Wie du siehst, gab eine Sonderausstellung im Februar mit dem Thema „Farbenrausch der Tropen: Südostasien im Berggarten“ und wir hatten das Glück noch daran teilzunehmen, denn leider endete sie am 24. Februar. Doch der Berggarten und auch die anderen Gärten der Herrenhäuser Gärten führen ganzjährig Veranstaltungen und Ausstellungen, so dass dort immer wieder die Möglichkeit besteht etwas Tolles zu entdecken und zu erleben. Das Veranstaltungsprogramm findest du auch unter dem oben genannten Link zu den Herrenhäuser Gärten.

 

Meine Kinder waren vor allem fasziniert von den großen Blüten in den vergoldeten Schalen, die auf dem Wasser eines kleinen Teichbeckens schwebten. Ein sehr schöner Anblick, den ich gerne in meine Liste zukünftiger Gartenprojekte aufnehme J.

Spielerisches Entdecken der Ozeanwelt

Aus dem Tropenschauhaus raus in die Kälte und schwupps wieder rein in eine neue Welt, ins Sealife!

 

Das Meeresabenteuer startete bereits am Eingang mit einer Entdeckerkarte, die jedes Kind bekam. Dieses tolle Abenteuerspiel funktionierte so: Während des Rundgangs durch das Sealife, gab es in den verschiedenen Themenwelten Stationen an denen die Kinder Fragen beantworten oder eine Aufgabe durchführen und sich einen Druckstempel abholen konnten. Dieser ließ sich mithilfe einer riesigen Stempelmaschine auf die Entdeckerkarte kinderleicht eindrücken. Die Kinder konnten also aktiv mitmachen und ergatterten in jedem Raum ein kleines Erfolgserlebnis.

 

Wenn man alle Stempel gesammelt hatte, konnte man sich mit der vollen Entdeckerkarte einen kleinen Preis im Shop abholen. Das wird natürlich hier nicht verraten ;-)

 

Das Sealife hatte für uns noch weitaus mehr zu bieten. Wir haben kleine und eine riesige Schildkröte gesehen, konnten sogar einem echten Alligator ins Maul schauen und haben uns die Finger schön sauber putzen lassen von kleinen Putzergarnelen.

 

Wie der kleine Franzose in Nemo´s Aquarium!

 

Wir haben uns führen lassen durch die verschiedensten Welten. Für die Kinder gab es immer mal wieder kleine Spielstationen, wie zum Beispiel ein riesiges Memoryspiel, ein Entdeckerlabor mit Mikroskopen und Plasmakugeln oder Klanghölzer und Insekten zum Anfassen in der Regenwaldkuppel. Dort konnte auch mal die ein oder andere Miniatur-Eidechse an einem vorbeiklettern.

 

Und der Justin Timberlake Doppelgänger erzählte uns alles, was er über den Regenwald wusste! Tja, jeder hat einen geheimen Doppelgänger, sagt Ted Mosby.

 

Sieh dir selbst unsere Eindrücke und Erlebnisse in meiner Bilderreihe an!

Wo sind denn die Delfine?

Diese Frage musste sich der ein oder andere Elternpart im Sealife stellen. Denn es gab dort zahlreiche Aquarien mit den verschiedensten Fischen, doch die wirklich großen Exemplare wie zum Beispiel Delfine sucht man dort vergebens. Und das finde ich sehr gut!

 

Denn das Sealife ist daran interessiert, keinerlei Meeresbewohner in Aquarien festzuhalten, die dadurch gefährdet werden können. Größere Fische, Delfine und auch Wale können einfach nicht artgerecht außerhalb ihres Lebensraumes gehalten werden. Sie brauchen ihren Platz und ihre Freiheit. 

 

Verständlich für jedes Kind!

 

Nicht nur um die artgerechte Haltung und den Tierschutz ist das Sealife bemüht. Beim Rundgang haben wir viele Themen entdeckt, auf die die Besucher aufmerksam gemacht werden sollten, wie zum Beispiel das riesige Problem mit dem Plastikmüll in den Ozeanen.

 

Vielleicht werden jetzt einige Eltern aufschreien und der Meinung sein, dass der Besuch noch nichts für kleinere Kinder ist, die noch nicht lesen können.

 

Ich sehe das anders!

 

Ich finde gerade in den frühen Jahren kann man die Bewunderung für verschiedene Meerestierarten und die Probleme und Gefahren, denen diese Arten ausgesetzt sind, total gut miteinander verbinden und dies den kleinen Mäusen erklären. Meine Kinder verstehen bereits so viel und ich wundere mich täglich, wie viele Erklärungen und Geschichten aus ihnen einfach hinaussprudeln. 

 

Und hier der lustigste Fisch, den wir entdeckt haben: der Prachtröhrenaal! Er schwimmt nicht, sondern bleibt mit seiner Schwanzflosse in seiner Wohnröhre. Nur sein Oberkörper schwankt wie eine La-Ola-Welle im Wasser umher. Vier Exemplare tummeln sich auf diesem Foto. 

Unser Eindruck

Unser Rundgang dauerte ca. eineinhalb Stunden. Im Shop und im angrenzenden Restaurant kann man auch noch Zeit verbringen. Einen ganzen Tag kannst du nicht im Sealife verbringen, allerdings lässt sich ein Besuch der Herrenhäuser Gärten schön einbinden und schwupps ist der Tagesausflug geplant. Und frische Luft hast du auch gleich geschnappt!

 

Wir haben das Sealife einmal im Sommer und einmal im Winter besucht. Natürlich ändern sich die Attraktionen im Gebäude nicht sonderlich. Dennoch empfehle ich ganz klar einen Besuch im Sommer, denn dann befinden sich Fauna und Flora der umliegenden Gärten auf dem Höhepunkt und man kann sich an einem heißen sommerlichen Tag auch Mal Indoor in eine andere erfrischende Welt, wie die Unterwasserwelt, begeben.

 

Parken kannst du ganz easy auf dem Besucherparkplatz neben dem Schloss. Du brauchst dann nur die Straßenseite zu wechseln und landest im Berggarten. Gleich hinter dem Eingangstor befindet sich hinter einem schönen großen Baum das Sealife Gebäude. Die Parkkosten liegen bei 3 Euro für vier Stunden. Ich finde das hält sich noch im Rahmen. Direkt am Schlossgarten gibt es eine Straßenbahnhaltestelle. Man kommt also auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ganz gut zur Location.

 

Der Eintrittspreis liegt bei 17,50 Euro für Erwachsene und 13,50 Euro für Kinder. Das hört sich erst einmal hoch an. Aber die gute Nachricht ist, dass schlaue Menschen diesen Preis eigentlich nicht bezahlen!

 

Und da wir alle schlau sind, sammeln wir fleißig die zahlreichen Rabattcoupons, die sich auf diversen Cornflakespackungen oder Joghhurtbechern befinden.

 

Oder wir holen uns die Tickets online schon im Voraus und sparen ein Drittel des Preises. Oder wir nehmen die verschiedenen Aktionspreise auf der Internetpräsenz des Sealifes in Anspruch.

Die Heidemama-Sippe hat sich für die Joghurtbechervariante entschieden und ordentlich gespart J.

 

Weitere Infos rund um das Sealife findest du unter folgendem Link

 

Wir finden ein Besuch in der Aquarienausstellung ist ein gelungenes Indoor-Abenteuer für die ganze Familie. Es gibt überall etwas zu entdecken und es wird zudem auf aktuelle Bedrohungen der Ozeanwelt aufmerksam gemacht. Spielend kann man hier das Leben der Unterwasserwelt erforschen.

 

In Verbindung mit einem Besuch der Herrenhäuser Gärten haben wir ein schönes Heidemama-Abenteuer erlebt!

 

Falls dir der Beitrag gefallen hat, kannst du gerne weiter unten einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich immer darüber!

Heidemama Abenteuerpunkte

Volles Abenteuerfeeling!



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